
Klarinettist · Tonmeister · Recording Producer
Vita
Zürich
Kenichi Kawabata ist ein japanischer Klarinettist und Tonmeister mit Sitz in Feldkirch, Österreich. Sein künstlerisches Schaffen verbindet musikalische Interpretation mit dem handwerklichen Präzisionsanspruch der Klangtechnik — eine Synthese, die ihn zu einer eigenen Stimme im europäischen Klassikbetrieb gemacht hat.
Er studierte an der Royal Academy of Music London (MA, Distinction), der Universität Mozarteum Salzburg (BA, Auszeichnung) sowie an der Zürcher Hochschule der Künste, wo er den Master of Advanced Studies Tonmeister als Jahrgangsbester mit der Note 6.0 abschloss. Als Klarinettist konzertierte er u. a. mit dem Symphonieorchester Vorarlberg, der Argovia Philharmonic, den Bregenzer Festspielen und dem Philharmonia Orchestra London.
Als Aufnahmeproduzent und Tonmeister leitete Kawabata über vierzig Produktionen in Österreich, der Schweiz und Deutschland — von Kammermusik bis zu Orchesterwerken. Sein Praktikum bei Polyhymnia International in Amsterdam sowie die enge Zusammenarbeit mit führenden Persönlichkeiten der europäischen Klassikaufnahme prägten seinen professionellen Ansatz maßgeblich.
Kawabata versteht die Aufnahme als eigenständige Form der Interpretation. Seine Forschung widmet sich dem Verhältnis zwischen Klangraum, musikalischem Ausdruck und Hörwahrnehmung, mit besonderem Interesse an historisch informierten Ansätzen der Tonaufnahme. Derzeit absolviert er den Master of Arts in Musikerziehung an der Stella Vorarlberg Privatuniversität für Musik.
Abschlüsse
- 01Royal Academy of Music London — MA, Distinction
- 02Zürcher Hochschule der Künste — Master of Advanced Studies Tonmeister, Jahrgangsbester (Note 6.0)
- 03Universität Mozarteum Salzburg — BA, Auszeichnung (Note 1.0)
Presse & Rezensionen
"…the seductive clarinet of Kenichi Kawabata (really quite bewitching)"
- 1. März 2019Vorarlberger Nachrichten"Große Opern auf der Klarinette"
- 6. Dezember 2019Vorarlberger Nachrichten"Die Bläser bescherten"
- 22. Januar 2020ORF Vorarlberg — "Talente im Funkhaus"